2003 – Schill geht – Wersich steigt auf

Ronald Schill
Vergrößern mit Rechtsklick

.

■ Der Rechtssenat aus Schill-Partei und Beust-CDU existierte von Oktober 2001 bis März 2004, also auch noch nach dem Bruch zwischen Beust und Schill Ende 2003. Die Partei selbst existierte – neben diversen Abspaltungen und Varianten wie „Pro DM“ (!) und „Offensive D“ bis Oktober 2007. Ein großer Teil der Parteimitglieder trat 2003 in die Hamburger CDU ein (und setzte sich in Behörden und bei der Polizei fest). Andere wanderten durch die rechtsradikale Szene und wurden Gründunsgmitglieder der AfD. Dietrich Wersich wird also ab März 2015 in der Hamburger Bürgerschaft alte Bekannte treffen. Zu einem neuen Bündnis reicht es diesmal nicht. Wersichs persönliches Pech ist es, dass er und seine Leute das ganze Parteispektrum (inklusive Grüne) so weit nach RECHTS gedrängt haben, dass dort jetzt nur noch wenig zu holen ist. Allein deswegen ist Wersich jetzt unter gegangen.

.

Dietrich Wersich:
Aufstieg und Fall eines pro-klerikalen Rechtspopulisten

(1995 bis 2015)
Eine Kurzdarstellung in 40 Abbildungen

Eine Extended Version zu diesem Thema gibt es auf dem IGDRA-Blog http://keindiakonieklinikumblogger.org/ Hier klicken
Insbesondere auf den Seiten:
Dietrich Wersich (Sozialsenator) und
Zwischenberichte 2015 (zu Wersichs Ende)

.

.