Nach der Schill-Partei verhelfen die Grünen Ole von Beust zur Macht

Ole von Beust
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■ Ole von Beust hatte das bürgerliche Tabu gebrochen und ein Bündnis mit dem rechtsradikalen Milieu geschlossen. „Bürgerblock“ wurde das in den Medien genannt. Als 2008 die Beust-CDU keine Mehrheit mehr hatte und ein Schill nicht mehr helfen konnte, sprang im April die korrupte GAL ein. Leute die noch eine Woche vorher sagten, mit einem wie Beust könne man doch keine gemeinsame Sache machen, sahen sich plötzlich im dicken Dienstwagen sitzen. Das widerliche Bündnis hielt nach über Beusts Politikausstieg im Sommer 2010 hinaus. Man machte auch noch gemeinsame Sache mit dem Burschenschafter Ahlhaus. Erst Ende 2010 war Schwarz-Grün in Hamburg zu Ende (außer in den Bezirksparlamenten). Dietrich Wersich stieg unter Schwarz-Grün erneut auf – diesmal zum Sozialsenator. Die Taz (vor allem Sven-Michael Veit, der im Januar 2015 Dressel und Wersich zur „Flüchtlingsdebatte“ ins Schanzenviertel geladen hatte) gab Wersich die Gelegenheit, sich als „immer schon grün“ darzustellen. Für ihn als Christ sei die „Rettung der Schöpfung“ immer schon ein Gebot Gottes gewesen. Mit Schwarz-Grün bekannte sich die Grünen zu ihren braunen Wurzeln. Das Hamburger Bürgertum IST Schwarzgrün.

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Dietrich Wersich:
Aufstieg und Fall eines pro-klerikalen Rechtspopulisten

(1995 bis 2015)
Eine Kurzdarstellung in 40 Abbildungen

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Insbesondere auf den Seiten:
Dietrich Wersich (Sozialsenator) und
Zwischenberichte 2015 (zu Wersichs Ende)
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